Einige Kilometer nördlich der Hauptstadt Rom liegt das ca. 16.500 km große Anbaugebiet Umbrien. Ursprünglich war es eines der ältesten Anbaugebiete Europas, aber erst seit den 1950er Jahren wird hier wieder im großen Stil Wein angebaut. Das Klima ist typisch mediterran mit feuchten Wintern und warmen Sommern, ähnlich wie in der benachbarten Toskana. Auf kalkhaltigen Sand- und Lehmböden wachsen hauptsächlich rote Rebsorten wie Sagrantino, Sangiovese und Ciliegiolo Nero. Berühmtestes „Kind“ dieses Terroirs ist der Orvieto, ein Rotwein aus den autochthonen Rebsorten Umbriens.