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Châteaux: die Klassifikation im Médoc am Linken Ufer von Garonne und Gironde
Die Klassifikation im Médoc unterliegt strengen Regeln:
Seit 1855 besteht die Bezeichnung “Grand Cru Classé”, die weiter unterteilt wird von
Premiers Crus bis Cinquième Crus. Die Klassifikation ist an den Besitzer gekoppelt und
ändert sich nur bei Verkauf des Château. Viele große Châteaux bieten auch einen Zweitwein
an.
Erst 2003 wurde die Bezeichnung “Cru Bourgois” eingeführt,
“bürgerliche Weine”, die ebenfalls an das Château gekoppelt sind. Unter den Cru Bourgois
unterscheidet man zwischen Cru Bourgois Exeptionnel, Cru Bourgois Supérieur und Cru Bourgois.
Vielfach findet man unter der Bezeichnung “Cru Bourgois” schmackhafte Geheimtipps mit einem
unschlagbaren Preis-Genuss-Verhältnis.
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Ganz im Süden des Bordeaux liegt der kleine Ort Sauternes, der berühmt für seine Süßweine ist.
Im 13. Jahrhundert war Sauternes einer der Lieblingsweine von Richard Löwenherz.
Wenn sich im Herbst Nebel über dem Mündungsgebiet bilden, herrschen optimale Bedingungen für
den Edelpilz Botrytis cinerea. Er konzentriert den Zucker in den Beeren und bildet das
besondere Aroma reifer Früchte.
Der wohl beste und berühmteste, aber auch teuerste Produzent
dieser goldenen Dessertweine ist das Château d’Yquem.
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Das Rechte Ufer: Königreich des Merlot
Kenner geraten bei den Namen St. Emilion, Pomerol und Fronsac ins Schwärmen. Hier regiert auf 12.500 Hektar Fläche die Rebsorte Merlot, die auf Ton- und Sandböden oder Kalkstein gedeiht.
Überwiegend kleine Familienbetriebe mit langer Tradition stehen für Authentizität und Pioniergeist.
Mit einem “Schuss” Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon entsteheh hier samtige, weiche Rotweine mit
viel Körper
und jeder
Menge
Frucht.