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Kakao
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Rote Beeren
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Vanille
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Zimt
Charakter
Tiefes Rubinrot im Glas. Anklänge von roten Früchten und Kakao in der Nase, die sehr gut mit den Sekundäraromen, bei denen Gewürze wie Zimt und Vanille vorherrschen, harmonieren. Die fruchtige Frische dieses Weins bleibt erhalten, weil er als Jungwein vergoren und anschließend für 6 Monate im Fass gelagert wurde. Wohlstrukturiert, mit guter integrierter Säure und wahrnehmbaren Tanninen.
Schmeckt zu
Dank seiner intensiven Fruchtigkeit und dennoch milden Säure schlagen wir zu dem mallorquinischen Rotwein eine Terrina de pollastre amb prunes vor. Na gut, wir übersetzen diese Vorspeise für Sie ins Deutsche: Hähnchenterrine mit Pflaumen.
Weintechnik
Rebsorte(n): Cabernet Sauvignon, Callet, Mantonegro, Shiraz/Syrah,
Alkoholgehalt:
13,5% vol.
Gesamtsäure:
3.52 g/l
Restzucker:
1.8 g/l
Empfohlene Lagerfähigkeit:
2011
Verschluss:
Naturkork
Trinktemperatur:
15-17° C
Weingut & Winzer
Jaume Mesquida ist eine in Porreres auf Mallorca beheimatete Familienkellerei, deren Weine die geschützte Herkunftsbezeichnung DO Pla i Llevant tragen. Die Kellerei wurde vom Urgroßvater Jaume Mesquida Barceló des heutigen Eigentümers gegründet. In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Kellerei von der dritten Generation übernommen: Jaume Mesquida Oliver gab der mallorquinischen Weinbauwirtschaft mit Unterstützung seiner Frau Bàrbara Mora Munar eine neue Ausrichtung: "Wenn ein Volk die Lebendigkeit seiner Böden verliert, wenn deren Fruchtbarkeit nur noch eine von 90-PS-Traktoren und für alle Lebensformen giftigen Pflanzenschutzmitteln genährte Illusion ist, dann geht mehr verloren als nur eine Reihe idyllischer Bilder. Es geht auch die Lebendigkeit des Volkes verloren. Ohne Landwirtschaft und ohne die Nahrungsmittel, die sie uns beschert, können wir nicht leben. Ohne Lebendigkeit kann es kein Bewusstsein, keinen Willen geben, und über die Gesellschaften und Völker brechen Krisen herein: soziale Krisen, Wirtschaftskrisen, Bildungskrisen, Ernährungskrisen, Energiekrisen ... Wir sind Teil der Natur, der wir alles verdanken. Ein Blick auf unsere Insel, die Böden einmal außer acht gelassen, zeigt, dass die Lebendigkeit unseres Kulturlandes auf der Strecke geblieben ist. Und wenn man sie sich dann anschaut, bestätigt sich dieser desaströse Eindruck. Es ist jeden Tag ein neues Wunder, dass uns die großzügige Mutter Erde trotz der Zerstörung der Böden durch die Landwirtschaft weiterhin ihre Früchte schenkt. Aber dies soll kein pessimistischer Diskurs sein. Wir können die Lebendigkeit der Böden wiederherstellen, können sie erhalten und können sie für die Zukunft sogar noch steigern. Dies ist unser Vorhaben für die Weingärten von Jaume Mesquida.
Terroir
Zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit stand im Jahr 2004 die Entscheidung, keine chemischen Pflanzenschutzmittel und Dünger mehr zu verwenden, und Beikräuter als organischen Dünger zu nutzen. Im Bewusstsein der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels begann man bei Jaume Mesquida, eine Reihe von Veränderungen bei der Bewirtschaftung der Weingärten einzuführen.
Endgültige Einstellung des Einsatzes chemischer Pestizide, Herbizide und Düngemittel: Im Jahr 2008 wurden zur Pilzbekämpfung Kupfer, Schwefel, Brennnessel- und Schachtelhalmaufgüsse sowie ein biodynamisches Siliziumpräparat eingesetzt.
Die Beikräuter, die im Weingarten wachsen, schützen den Boden vor Erosion, verbessern die Lebensbedingungen für Regenwürmer, die dazu beitragen, die Erde zu belüften und sie lockerer und aufnahmefähiger zu machen.
Aufbringung von Kompost mit biodynamischen Präparaten und Anwendung des biodynamischen Präparaten.
Rebsorte Cabernet Sauvignon
Die Rebsorte wurde aus Cabernet Franc und Sauvignon Blanc gekreuzt, daher leitet sich auch der Name ab. Im Bordeaux beheimatet, trat sie bald ihren Siegeszug in die ganze Welt an und ist heute an siebter Stelle der am meisten angebauten Rebsorten. Meist verbringt der Wein einige Monate oder sogar Jahre im Barrique um die meist kräftigen Tannine etwas abzurunden. Die Weine haben oft ein signifikantes Cassis-Aroma, der von Zedernholz begleitet wird. In kühleren Regionen entwickelt sich oft Aromen von Pfeffer und grünem Paprika.
Rebsorte Callet
Callet ist eine Rotweinrebsorte, die fast ausschließlich auf der Baleareninsel Mallorca angebaut wird. Sie ergibt Rotweine mit einem typischen erdigen Aroma, wird oft aber auch als frischer Rosé gekeltert. Oft wird sie auch im gemischten Satz mit der ebenfalls mallorquinischen Rebsorte Fogoneu.
Rebsorte Mantonegro
Wird auch Manto Negro, Mantuo Negro oder Prensal genannt und ist eine autochthone, also einheimische Rebsorte der Balearen. Die Weine sind eher hell in der Farbe mit einem mittleren bis niedrigen Alkoholgehalt. Die Rebsorte ist sehr ähnlich zu Garnacha, weshalb es Meinungen gibt, Mantonegro sei ein Klon der spanischen Rebsorte. In der mallorquinischen D.O. Binissalem müssen mindestens 50% eines Cuvées aus Mantonegro stammen.
Rebsorte Shiraz/Syrah
Syrah, die in Überseeländern Shiraz genannt wird, stammt wahrscheinlich aus dem Rhônetal und ist dort die Hauptrebsorte für große Weine wie Côte Rôtie, Hermitage, Crozes-Hermitage und St. Joseph. Auch im Languedoc ist sie häufig zu finden und wird mit anderen roten Rebsorten verschnitten. Seit einigen Jahren ist auch Australien bekannt für kräftige, alkoholreiche Weine. Bekanntester Vertreter ist der „Grange“. Australien hat inzwischen mit 43.000 Hektar Shiraz fast ebenso viel Fläche wie Frankreich.